LEISTUNG

  • Grundlage der Diagnostik und Behandlung von Hormonerkrankungen ist immer das ärztliche Gespräch, die Erhebung der Vorgeschichte, die Aufnahme und Ordnung der beschriebenen Beschwerden und die körperliche Untersuchung des Patienten.
  • Als Ergänzung zur körperlichen Untersuchung werden Ultraschall-Untersuchungen speziell der Hormon produzierenden Organe durch hoch auflösende Ultraschallverfahren kombiniert mit einer doppler-sonographischen Gefäßdarstellung durchgeführt.
  • Als orientierende Untersuchung zur Erfassung der Körperzusammensetzung können durch Bioimpedanzmessung der Wassergehalt des Körpers und orientierend Fett- und Eiweißgehalt bestimmt werden.
  • Durch Ultraschalluntersuchung kann orientierend die Knochendichte geprüft werden. Es handelt sich nicht um eine exakte Knochendichte-Messung, sondern um eine orientierende Erfassung von Daten zur Verlaufsuntersuchung.
  • Grundlage vieler Untersuchungen ist die Entnahme von Blut zur Bestimmung von Hormonen und Stoffwechselprodukten.
  • Da Hormone ständig reguliert werden, wird diese Hormonuntersuchung häufig ergänzt durch Stimulations- oder Suppressionsteste mit mehrfacher Blutuntersuchung unter unterschiedlichen Bedingungen.
  • Zusätzliche Untersuchungen erfolgen durch Untersuchung von spontan gelassenem oder über den gesamten Tag gesammelte Urin bzw. durch mehrfache Sammlung von Speichelproben.
  • Eine korrekte Diagnose und die Planung einer Behandlung erfordern ein Zusammenführen all dieser Befunde. Diese werden jeweils in einem Arztbrief dem zuweisenden Arzt und in der Regel auch dem betroffenen Patienten nach Vorlage aller Befunde abschließend mitgeteilt.